Kostenfalle Ping-Anruf

Kostenfalle Ping-Anruf

Das Smart­phone klin­gelt kurz und auf dem Dis­play erscheint eine unbekan­nte Num­mer. Auf den ersten Blick sieht sie aus wie eine lokale Vor­wahl, doch es ist eine Num­mer aus dem Aus­land. Wer nun aus Höflichkeit oder Neugierde zurück­ruft, kann in eine Kosten­falle tap­pen, denn es kön­nte sich um einen Ping-Anruf handeln.

Ping-Anrufe sind Lock­an­rufe. Das Tele­fon klin­gelt kurz und zeigt einen ver­passten Anruf an. Aus Höflichkeit oder aus Neugierde rufen viele Men­schen zurück — selb­st wenn ihnen die Tele­fon­num­mer unbekan­nt ist. Doch Achtung: Mit Ping-Anrufen wollen Betrüger einen kostenpflichti­gen Rück­ruf provozieren.

Wird die Num­mer zurück­gerufen, hört der Anrufer häu­fig eine Ban­dansage. Das Ziel der Betrüger ist, dass der Anrufer so lange wie möglich in der Leitung bleibt, weil sie an den hohen Gebühren für den Anruf mitver­di­enen. Der Anrufer sieht erst auf sein­er näch­sten Tele­fon­rech­nung, wie viel der Rück­ruf gekostet hat.

Nicht zurück­rufen

Die Ver­braucherzen­trale warnt, dass solche Ping-Anrufe teuer wer­den kön­nen – bis zu drei Euro pro Minute. Sie emp­fiehlt, bei solchen Ping-Anrufen aus dem Aus­land nicht ans Tele­fon zu gehen und auf keinen Fall zurück­zu­rufen. Die Bun­desnet­za­gen­tur rät Ver­brauch­ern eben­falls davon ab, aus­ländis­che Rufnum­mern zurück­zu­rufen, wenn kein Anruf aus dem Aus­land erwartet wird.

Um Ver­brauch­er zu schützen, geht die Bun­desnet­za­gen­tur schon seit eini­gen Jahren gegen solche Anrufe vor. Seit Anfang 2018 müssen Mobil­funk-Anbi­eter für bes­timmte inter­na­tionale Vor­wahlen eine kosten­lose Preisansage schal­ten. So erfährt der Anrufer, dass er eine teure aus­ländis­che Tele­fon­num­mer anwählt und kann aufle­gen. Doch die Rufnum­mern der Ping-Anrufe ändern sich immer wieder.

Im Mai 2018 hat­te die Bun­desnet­za­gen­tur beispiel­sweise mehrere weißrus­sis­che Num­mern auf ihre „Maß­nah­men­liste“ geset­zt. Die Vor­wahl von Weißrus­s­land ähnelt ein­er Vor­wahl in Sach­sen (0375). Mobil­funkkun­den gehen davon aus, dass sie einen Anruf von ein­er deutschen Rufnum­mer erhal­ten haben und rufen zurück.

Prüfen, ob Num­mern auf der Maß­nah­men­liste stehen

Die „Maß­nah­men­liste“ der Bun­desnet­za­gen­tur ste­ht im Inter­net. Sie lis­tet Tele­fon­num­mern auf, für die Mobil­funk-Anbi­eter keine Kosten berech­nen dür­fen, wenn ihre Kun­den diese Num­mern angewählt haben. Im Jan­u­ar 2019 hat die Bun­desnet­za­gen­tur die Liste um eine Rei­he von Num­mern, die mit 0079407 und mit 00265888 begin­nen, wegen Ping-Anrufen ergänzt.

Wenn Ver­brauch­er befürcht­en, dass sie auf einen Ping-Anruf reinge­fall­en sind, kön­nen sie auf der Maß­nah­men­liste nach­se­hen, ob die Num­mer darauf ste­ht. Ist das der Fall, kön­nen sie ihren Mobil­funkan­bi­eter kon­tak­tieren, weil sie dann die Kosten nicht zahlen brauchen. Bei Ver­dacht auf Rufnum­mern­miss­brauch kön­nen sich Ver­brauch­er an die Bun­desnet­za­gen­tur wen­den (www.bundesnetzagentur.de/rufnummernmissbrauch).

Link zur Maß­nah­men­liste der Bundesnetz-Agentur:

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Rufnummernmissbrauch/Massnahmenliste/Massnahmenliste.html

Link zu den Tipps der Verbraucherzentrale

https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/digitale-welt/anruf-in-abwesenheit-nicht-zurueckrufen-18689

Es ist empfehlenswert, die Mobil­funk- und Fes­t­net­zrech­nung immer aufmerk­sam durchzulesen.
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