War­um es wich­tig ist, dass Du Dein Smart­phone fach­ge­recht ent-sorgst

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War­um es wich­tig ist, dass Du Dein Smart­phone fach­ge­recht ent-sorgst

Wer sein Smart­phone rich­tig ent­sorgt, trägt dazu bei, dass die dar­in ent­hal­te­nen Roh­stof­fe wie­der­ver­wer­tet wer­den kön­nen. Wir erklä­ren, was pas­siert, nach­dem Du Dein altes Smart­phone abge­ge­ben hast.

In unse­ren Schub­la­den, Schrän­ken und Kel­lern schlum­mern unzäh­li­ge Mobil­te­le­fo­ne, Fitness-Tracker, Kopf­hö­rer, Tablets und ande­re elek­tro­ni­sche Klein­ge­rä­te. Wir benut­zen sie nicht mehr, weil sie ver­al­tet sind oder nicht mehr funk­tio­nie­ren. Elek­tro­schrott ist laut Euro­stat der am schnells­ten wach­sen­de Abfall­strom in der Euro­päi­schen Uni­on. Welt­weit ist die Ent­wick­lung ähn­lich: Laut Stu­di­en lan­den glo­bal jedes Jahr mehr als 50 Mil­lio­nen Ton­nen Elek­tro­schrott im Müll. Die Abfall­ber­ge wach­sen, wert­vol­le Roh­stof­fe wer­den weg­ge­wor­fen. Das ist eine enor­me Ver­schwen­dung. Wenn wir die Gerä­te fach­ge­recht ent­sor­gen, kön­nen die dar­in ver­bau­ten Roh­stof­fe zumin­dest teil­wei­se wie­der­ver­wer­tet werden.

Was bedeu­tet eigent­lich fach­ge­recht entsorgen?

Elek­tro­klein­ge­rä­te, zum Bei­spiel Mobil­te­le­fo­ne oder Tablets, dür­fen nicht im Haus­müll ent­sorgt wer­den. Das gilt für alle Pro­duk­te, auf deren Ver­pa­ckung das Sym­bol einer durch­ge­stri­che­nen Müll­ton­ne auf­ge­druckt ist. Wer sein Smart­phone fach­ge­recht ent­sor­gen will, hat meh­re­re Mög­lich­kei­ten: Eine Anlauf­stel­le ist der ört­li­che Wert­stoff­hof. Man­che Kom­mu­nen haben auch Sam­mel­be­häl­ter für die Ent­sor­gung von Elek­tro­klein­ge­rä­ten auf­ge­stellt. Alter­na­tiv kannst Du Dein altes Smart­phone auch im Fach­han­del abge­ben. Wenn es noch funk­ti­ons­tüch­tig und nicht zu alt ist, bekommst Du im bes­ten Fall dafür noch einen klei­nen Geldbetrag.

War­um ist fach­ge­rech­te Ent­sor­gung wichtig?

In Smart­phones (und in ande­ren Elek­tro­ge­rä­ten) sind vie­le Roh­stof­fe ver­baut. Im Bild­schirm, in der Elek­tro­nik, im Gehäu­se und in der Bat­te­rie Dei­nes Smart­phones kom­men über 30 ver­schie­de­ne che­mi­sche Ele­men­te zum Ein­satz, dar­un­ter Sili­ci­um, Lithi­um, Alu­mi­ni­um, Nickel, Kup­fer, Sil­ber und Gold. Wenn Du mehr dar­über wis­sen willst, schau Dir das neue Peri­oden­sys­tem der che­mi­schen Ele­men­te an, das die Euro­pean Che­mi­cal Socie­ty 2019 ent­wor­fen hat. Dar­auf sind die che­mi­schen Ele­men­te, aus denen Smart­phones bestehen, eigens mar­kiert. Die Über­sicht zeigt auch, wel­che Roh­stof­fe knapp werden.

Laut Euro­stat, dem Sta­tis­ti­schen Amt der Euro­päi­schen Uni­on, wer­den in der EU weni­ger als 40 Pro­zent des Elek­tro­schrotts recy­celt. Dabei könn­ten aus den alten Gerä­ten wert­vol­le Roh­stof­fe wie­der­ge­won­nen wer­den. Ein Ziel der EU ist es des­halb, die Kreis­lauf­wirt­schaft zu stär­ken. Kreis­lauf­wirt­schaft heißt, dass bestehen­de Mate­ria­li­en und Pro­duk­te so lan­ge wie mög­lich wie­der­ver­wen­det, repa­riert und recy­celt werden.

Wie läuft die Ent­sor­gung ab?

Wenn Du Dein Smart­phone oder ande­re Elek­tro­klein­ge­rä­te im Wert­stoff­hof oder im Han­del abgibst, wer­den sie an Fir­men gelie­fert, die sich auf die Wie­der­ver­wer­tung oder die Ent­sor­gung von Elek­tro­ge­rä­ten spe­zia­li­siert haben. Dort wer­den sie zunächst sor­tiert: Wel­che Gerä­te kön­nen auf­be­rei­tet wer­den? Wel­che Gerä­te wer­den zer­legt? Wel­che Gerä­te ent­hal­ten Schad- oder Stör­stof­fe? Erwei­sen sich Gerä­te oder Tei­le noch als funk­ti­ons­fä­hig, wer­den sie geprüft, gerei­nigt und ver­packt, denn sie kön­nen als Ersatz­tei­le dienen.

Bei den Gerä­ten, die zer­legt wer­den, wer­den zunächst Bat­te­rien, queck­sil­ber­hal­ti­ge Bau­tei­le und ande­re Schad- oder Stör­stof­fe ent­fernt. Bei Smart­phones wird bei­spiels­wei­se der Akku her­aus­ge­nom­men. Dann kom­men die Gerä­te in den Schred­der. Die Mate­ria­li­en wer­den in einem mehr­stu­fi­gen Zer­klei­ne­rungs­pro­zess getrennt. Nach und nach wer­den Eisen, Kunst­stoff, Alu­mi­ni­um, Kup­fer, Edel­stahl, Zink oder ande­re Stof­fe sepa­riert. Aus die­sen Metal­len und dem Kunst­stoff, soge­nann­ten Sekun­där­roh­stof­fen, kön­nen neue Pro­duk­te her­ge­stellt wer­den. Die Rest­stof­fe, die nach der mecha­ni­schen Zer­klei­ne­rung übrig­blei­ben, wer­den verbrannt.

Tipp: Per­sön­li­che Daten vor­her löschen

Roh­stof­fe aus Alt­ge­rä­ten zurück­zu­ge­win­nen, ist ein Schritt hin zu mehr Nach­hal­tig­keit. Also: Mach Dich auf die Suche und stö­be­re in Dei­nen Schub­la­den oder Schrän­ken nach Mobil­te­le­fo­nen, die nur noch unbe­nutzt her­um­lie­gen und gib sie zum Recy­cling. Dein loka­ler TK-Fachhändler kann Dich dabei unterstützen.

Und noch ein Tipp: Denk dar­an, dass Du trotz fach­ge­rech­ter Ent­sor­gung Dei­ne per­sön­li­chen Daten auf dem Smart­phone abspei­cherst und löschst, bevor Du es ent­sorgst – sicher ist sicher. Auch dabei kön­nen wir vor Ort behilf­lich sein.

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