Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie?

Kun­den ver­wech­seln oft Gewährleis­tung und Garantie. Bei­de stärken ihre Rechte, es gibt aber Unter­schiede. Wir erk­lären es Ihnen.

Gewährleis­tung

Wenn Ver­brauch­er etwas kaufen, erwarten sie ein ein­wand­freies Pro­dukt. Stellt sich kurz nach dem Kauf her­aus, dass die Ware nicht richtig funk­tion­iert oder einen Man­gel hat, hat der Ver­brauch­er das Recht, sich an den Verkäufer zu wen­den und eine Nachbesserung zu ver­lan­gen. Das heißt, dass das fehler­hafte Pro­dukt entwed­er repari­ert wird oder defek­te Teile getauscht wer­den. Alter­na­tiv kann es der Verkäufer gle­ich gegen ein neues tauschen, das dann hof­fentlich in Ord­nung ist. Dieses Recht ste­ht dem Kun­den zu und ist mit 24 Monat­en auf Neuware geset­zlich geregelt. Es wird als Gewährleis­tung bezeichnet.

Tipp: Wenn Sie etwas kaufen, pack­en Sie das Pro­dukt am besten gle­ich nach dem Kauf aus und testen Sie es. Stellt sich her­aus, dass etwas nicht stimmt, wen­den Sie sich zeit­nah an den Händler. Je eher, desto besser.

Garantie

Im Gegen­satz zur Gewährleis­tung, die geset­zlich geregelt ist, ist die Garantie eine frei­willige Leis­tung gegenüber Kun­den. Eine Garantie kann vom Her­steller oder vom Händler gegeben wer­den. Damit wird dem Käufer beispiel­sweise zugesichert, dass ein Gerät min­destens während des Garantiezeitraums funk­tion­stüchtig bleibt oder dass die gekaufte Ware für diese Dauer “hält”. Geht das Pro­dukt inner­halb des Garantiezeitraums kaputt, kann sich der Kunde auf die Garantie berufen. Der Händler oder Her­steller kann dann beispiel­sweise repari­eren, die Ware aus­tauschen oder den Kauf­preis erstat­ten. Was im Einzelfall gewählt wird, bespricht der Händler mit dem Kunden.

Tipp: Informieren Sie sich ger­ade bei größeren und teur­eren Anschaf­fun­gen über die Garantiedauer. Heben Sie die Rech­nung und die Garantieerk­lärung auf, damit Sie nach­weisen kön­nen, wann und bei wem Sie das Gerät gekauft haben. Tritt der Garantiefall ein, wis­sen Sie anhand der Rech­nung, an wen Sie sich wen­den können.

Ein Beispiel: Sie kaufen sich ein Smart­phone, benutzen es täglich für die unter­schiedlich­sten Dinge wie chat­ten, fotografieren oder um zu sur­fen, und nach einein­halb Jahren ver­weigert das Mobil­tele­fon auf ein­mal seinen Dienst. Dann ist es prak­tisch, wenn Sie anhand der Rech­nung nach­weisen kön­nen, bei wem Sie es gekauft haben. Sie wen­den sich an den Händler und klären, ob der aufge­tretene Fehler ein Garantiefall ist. Ist er von der Garantie abgedeckt, wird sich der Händler darum küm­mern, dass Sie bald wieder ein funk­tion­stüchtiges Gerät haben, beispiel­sweise indem er es repari­ert oder zur Reparatur ein­sendet. Ger­ade bei solchen Fra­gen ist es prak­tisch, wenn es sich um einen Fach­händler han­delt, der vor Ort ist und Kun­den ein­fach ins Geschäft gehen kön­nen, um das Prob­lem zu besprechen.

Eine typ­is­che Garantiedauer für Smart­phones und Tablets beträgt zwei Jahre.

1 Jahr mehr Garantie

Mobil­funk­fach­händler, die zur Fach­han­del­sko­op­er­a­tion aet­ka gehören, bieten auf Smart­phones und Tablets mit SIM-Karte ein Jahr mehr Garantie, also drei Jahre.

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Diana Dötsch (Kasse)

Diana Dötsch

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